
„Taxi nach drüben“ am Theater Ulm – mit Stefanie Schwab, Maurizio Micksch, Emma Lotta Wegner, Frank Röder | Foto: Marc Lontzek
ULM. Licht an, Licht aus, stundenlang. Bibbern vor Kälte, Durst und Hunger, allein. Isolierhaft. Verhöre. Und weiterer Psychoterror im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen. Es ist dumm gelaufen für den Taxifahrer und Familienvater von der Schwäbischen Alb, aus Westerstetten in der Nähe von Ulm. Er ist als deutsch-deutscher Doppelagent aufgeflogen. Sogar die Todesstrafe steht im Raum. Sie wurde in der DDR erst 1987 abgeschafft. Vier Jahre, 1980 bis 84, war Helmut Armsch im unkontrollierten Grenzverkehr unterwegs gewesen.
Im Ulmer Theater wird gerade seine spannende Geschichte erzählt, „Taxi nach drüben“, für die es ein Original gibt. Helmut Armsch ist eigentlich Hermann Reisch. Das Ulmer Theater hat das Doku-Stück aus Zeiten des Kalten Kriegs bei Philipp Löhle in Auftrag gegeben, der es auch inszeniert hat. Weiterlesen ……